NEST - Neue Staatsoper im Künstlerhaus
Pathos³
- Datum
- 31. Jänner
- Sonntag
- Uhrzeit
- 14:00 bis 15:30
- 1 Std. 30 Min.
- Preisspanne
- 16€ - 39€
- Preis kann abweichen
- Datum
- 31. Jänner
- Sonntag
- Uhrzeit
- 14:00 bis 15:30
- 1 Std. 30 Min.
- Preisspanne
- 16€ - 39€
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Beschreibung
Als Johannes Brahms seinem Schüler Gustav Jenner empfahl, zuerst ein Gedicht wie ein Schauspieler zu rezitieren, um es erst dann zu vertonen, so hatte er die damals gebräuchliche Art des Sprechens auf der Bühne im Ohr. Auch Richard Wagner wünschte, dass die Sängerinnen und Sänger bei der Einstudierung seiner Opern zuerst die Texte sprechen und erst später die Gesangslinien lernen sollen. Arnold Schönberg versuchte mit der von Engelbert Humperndinck erfundenen Notation die Art des Sprechens am Theater sogar zu notieren.
Heute, mehr als 100 Jahre später, ist diese Theater-Sprache kaum noch gebräuchlich und oft auch unbekannt. Hatte ein Attila Hörbiger den Jedermann am Domplatz in Salzburg noch so sprechen können, dass er keine technischen Hilfsmittel benötigte, so werden heute Schauspieler und Schauspielerinnen bei Theateraufführungen immer öfter verstärkt. Die ästhetische Referenz der Theatersprache ist die des Films und des Fernsehens geworden, an die sich Interpretinnen und Interpreten und ihr Publikum längst gewöhnt haben. Wie nah sich aber einst das Rezitieren und Singen auf den Bühnen waren, soll an diesem Abend erlebbar gemacht werden.
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- Spielstätte
- NEST - Neue Staatsoper im Künstlerhaus
Karlsplatz 5, 1010 Wien
- Veranstalter
- NEST – Neue Staatsoper
nest@wiener-staatsoper.at, +43 1 51 444 2250
- Art
- Oper
Beschreibung
Als Johannes Brahms seinem Schüler Gustav Jenner empfahl, zuerst ein Gedicht wie ein Schauspieler zu rezitieren, um es erst dann zu vertonen, so hatte er die damals gebräuchliche Art des Sprechens auf der Bühne im Ohr. Auch Richard Wagner wünschte, dass die Sängerinnen und Sänger bei der Einstudierung seiner Opern zuerst die Texte sprechen und erst später die Gesangslinien lernen sollen. Arnold Schönberg versuchte mit der von Engelbert Humperndinck erfundenen Notation die Art des Sprechens am Theater sogar zu notieren.
Heute, mehr als 100 Jahre später, ist diese Theater-Sprache kaum noch gebräuchlich und oft auch unbekannt. Hatte ein Attila Hörbiger den Jedermann am Domplatz in Salzburg noch so sprechen können, dass er keine technischen Hilfsmittel benötigte, so werden heute Schauspieler und Schauspielerinnen bei Theateraufführungen immer öfter verstärkt. Die ästhetische Referenz der Theatersprache ist die des Films und des Fernsehens geworden, an die sich Interpretinnen und Interpreten und ihr Publikum längst gewöhnt haben. Wie nah sich aber einst das Rezitieren und Singen auf den Bühnen waren, soll an diesem Abend erlebbar gemacht werden.