Theater an der Wien
Juditha triumphans
Antonio Vivaldi, JACOBO CASETTI
- Datum
- 20. Dezember
- Sonntag
- Uhrzeit
- 19:00
- Dauer unbekannt
- Preisspanne
- Unbekannt
- Keine Preisinformationen verfügbar
- Datum
- 20. Dezember
- Sonntag
- Uhrzeit
- 19:00
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Beschreibung
Eine Ikone des weiblichen Heldenmutes ist die biblische Figur der Judith, die dem grausamen Feldherrn Holofernes als dessen scheinbare Geliebte im Schlaf den Kopf abschlägt. Nicht zufällig wählte Antonio Vivaldi die Geschichte der mutigen Frau als Gegenstand seines einzigen Oratoriums, mit dem man in Venedig 1716 die Befreiung der Insel Korfu von der osmanischen Armee feierte. Vivaldi leitete zu dieser Zeit den Chor und das Orchester eines Waisenhauses für Mädchen, und sein Oratorium Juditha triumphans ist für eine rein weibliche Besetzung komponiert. Das hindert Vivaldi jedoch nicht, Holofernes sympatische Züge zu geben und seine Beziehung zu Juditha mit viel Erotik darzustellen. Gerade der Verzicht auf Männerstimmen hat den Komponisten zu einer farbenreichen und raffinierten Partitur inspiriert. Der Dirigent Aapo Häkkinen mit seinem Helsinki Baroque Orchestra bringt das dramatische Oratorium ans MusikTheater an der Wien.
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- Spielstätte
- Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6, 1060 Wien
- Veranstalter
- MusikTheater an der Wien
ticket@theater-wien.at, +43 1 58830
- Art
- Oper
Beschreibung
Eine Ikone des weiblichen Heldenmutes ist die biblische Figur der Judith, die dem grausamen Feldherrn Holofernes als dessen scheinbare Geliebte im Schlaf den Kopf abschlägt. Nicht zufällig wählte Antonio Vivaldi die Geschichte der mutigen Frau als Gegenstand seines einzigen Oratoriums, mit dem man in Venedig 1716 die Befreiung der Insel Korfu von der osmanischen Armee feierte. Vivaldi leitete zu dieser Zeit den Chor und das Orchester eines Waisenhauses für Mädchen, und sein Oratorium Juditha triumphans ist für eine rein weibliche Besetzung komponiert. Das hindert Vivaldi jedoch nicht, Holofernes sympatische Züge zu geben und seine Beziehung zu Juditha mit viel Erotik darzustellen. Gerade der Verzicht auf Männerstimmen hat den Komponisten zu einer farbenreichen und raffinierten Partitur inspiriert. Der Dirigent Aapo Häkkinen mit seinem Helsinki Baroque Orchestra bringt das dramatische Oratorium ans MusikTheater an der Wien.